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Mär 10
2010

Wie bekomme ich ein Visum für Russland?

geschrieben von: asb community

getagged in: Visum , Russland , Hotel , Botschaft

Die Frage nach einem Visum für Russland stellte ASB-User rigobert.song: "ich moechte im sommer gerne nach st petersburg reisen und eine freundin hat mich jetzt darauf hingewiesen, dass ich, um ein russisches visum zu bekommen, das hotel ueber ein reisebuero buchen muss (was gewiss mit mehrkosten verbunden sein wird). kann das jemand bestaetigen und was muss ich diesbezueglich noch beachten?" Einige User hatten Antworten parat:

User: kaos
es is so, dass du eine offizielle einladung oder einen voucher vom hotel benötigst. das dürfen aber nicht alle hotels ausstellen.
wenn du also das hotel selbst buchst das keine einladung ausstellt, musst du dir über ein reisebüro die einladung besorgen.
ich hab die gesamte visa-besorgung über ganesha-reisen in 1040 wien, favoritenstraße 35, machen lassen.
hat insgesamt (visum, einladung, reisekrankenversicherung, bearbeitungsgebühr) € 114,- gekostet, wobei da 4 visa auf einer rechnung gemacht wurden und die bearbeitungsgebühr deshalb nur einmal bezahlt wurde, also auf 4 personen aufgeteilt (gebühr sind 22 €).

User: Exilgrüner
Ich hab all die Dokumente genommen, ging zur Botschaft und nach 1 Stunde Wartezeit hatte ich das Visa im Pass kleben. Das war nicht nur billiger, sondern auch wesentlich kürzer als über eine Agentur, die dann noch einen Umkostenbeitrag verlangt.
Du musst einfach schauen welches Hotel solche Einladungen ausstellen darf. In Moskau z.B fällt mir das Swissotel ein. Einfach buchen und die dort bitten sie mögen dir eine Bestätigung schicken. Das ist dann die Einladung, und wenn du dann noch eine Reiseversicherung hast gehst du damit & dem Visaantrag auf die Botschaft.

User: +[Jogi]+ bei meinem ersten russland aufenthalt hab ich alle visa sachen ueber das reisebuero gemacht. Beim zweiten mal bekam ich die einladung zugeschicht vom hotel (weis den namen nimma in st. petersburg kann dir aber nachschaun) und bin dann mit all den dingen zur russischen botschaft hier in dublin gewandert ( war aber ka gaude bei den wartezeiten und bei den typisch hoch motivierten buerokratischen beamten, beim ersten mal war ich einfach zu spaet bei der botschaft die schlange war zu lang, beim zweiten mal obwohl ich 4 stunden vor schluss da war (hatte nur von 9 bis 1 offen) - kam ich genau um 2 vor 1 zum schalter das mir der typ sagt er hat sein wechselgeld schon weggeraeumt und kann mich nimma bedienen hab ihm halt dann 50€ gezahlt anstallt der faelligen 38€ oder so - er hat sich das wechselgeld eingesteckt ich bekam aber die quittung ueber 50€ und mein visum und war gluecklich (bekam es eh refundiert)

User: Makew
ich war im April 07 in Moskau bei der Eishockey WM und da habe ich die Visa für uns alle selbst organisiert. Da wir in einem Hostel übernachtet haben, das keine Einladungen ausstellen darf haben wir das über eine Online Agentur gemacht die die Einladung für 30 Euro pro Person ausgestellt hat (ich weiß leider nicht mehr welche es war, aber über Google findet man da eh einige). Visum haben wir uns selbst bei der Botschaft geholt, hat 55 Euro gekostet - also insgesamt 85. Da ist die Ersparnis gegenüber dem Reisebüro dann nicht so groß.

 

Mär 10
2010

Wie ist denn eigentlich Porto so?

geschrieben von: asb community

getagged in: Reisetipps , Portugal , Porto

Portugiesische Hauptstadt, gelegen an einem Hafen, wie eben schon der Name sagt - aber was kann man sonst noch über Porto berichten? Ein paar User aus dem Austrian Soccer Board waren bereits dort!

User: georg13
Ich war im Jahr 2005 kurz in Porto, kann aber leider nicht mehr wirklich viel zu der Stadt sagen. Empfehlen kann ich auf jeden Fall die Besichtigung einer Portwein-Kellerei (wir haben uns "Ferreira" angesehen, inklusive Verkostung, sehr lässig) und einen Bummel entlang des Flusses bzw. durch die Altstadt. Wir waren auch beim Stadion Dragao, haben es aber leider nur von außen besichtigen können, keine Ahnung ob man mittlerweile eine Stadionführung machen kann.

User: youresogreat
War mal kurz per Interrail dort. Wunderschönes Flusstal und sympathisches Ambiente. Altstadt zwar schön, aber tlw. sehr heruntergekommen. Unglaublich viele Bettler und Obdachlose, auf deren Lager man immer wieder mal bei Spaziergängen stösst. Auch sonst wars eher langweilig, aber vlt.waren die 2 Tage auch einfach zu wenig um richtig anzukommen.
Trotzdem würd ichs jedem für einen Kurzurlaub empfehlen, die Stadt hat auf jedenfall etwas besonderes.

User: Bad Obsession
Ich war während der Euro 04 in Porto habe mir Spiele in beide Stadions angesehen und du must dir unbedingt das Bessa (Boavista)ansehen, sportlich schwach (3.Liga und vorletzter) aber einer der geilsten Stadions unter 30.000 die ich je gesehen habe wnn voll ein wahrer Hexenkessel.
Die Altstadt nicht so herausgeputzt wie Lissabon aber sehr schön. Am Abend sehr stimmungsvoll am Fluss bei der Brücke und der Stadt gegenüber mit ihren booten. Unbedingt Fischrestaurants besuchen!

User: Furioso
Mit dem Zug das Douro-Tal rauffahren...am besten die Ganze Strecke bis Pocinho(3,5h!),aber eigentlich kann man überall aussteigen und zwischen den Weinbergen und dem Fluss rumhängen

Mär 10
2010

6 Tage in Rom - was muss man sehen?

geschrieben von: asb community

getagged in: Vatikan , Rom , Reisetipps , Italien

Die italienische Hauptstadt Rom ist sicher eines der schönsten, spektakulärsten und geschichtsträchtigsten Reiseziele weltweit. Alle Wege führen hin, aber was genau muss man in der Stadt so alles sehen. Die User des Austrian Soccer Board wissen die Antwort:

User: DonJunior
falls du ein hotel suchst: http://www.comfortsuitesroma.it/
war zu ostern in rom wegen dem derby und muss sagen das hotel für den preis war super. weit zum stadion hast es vom hotel aus auch nicht (ca. 15 minuten busfahrt)
gefallen hat mir auch der piazza venezia und der riesige springbrunnen in der innenstadt (name ist mir entfallen). der springbrunnen ist vorallem abends schön beleuchtet. sonst gibt es noch sehr viele kirchen und den vatikan natürlich.

User: Radio-Tifoso
Grundsätzlich besser auf Hab und Gut aufpassen als in Österreich!
Mittagessen frühestens ab 1, Abendessen frühestens ab 7, oft ab 8. Vormittags und am späten Nachmittag sind die meisten Lokale geschlossen! Lokale die da offen haben würd ich eher meiden...
Pizza al Talgio (Pizzaecken) gibt´s allerdings überall jederzeit.
Pizza / Pasta natürlich anders als beim "Italiener" in Österreich, aber das weisst du glaub ich eh. In Rom muß aber grundsätzlich so ziemlich alles (Pizza / Brot / Bruschette) knusprig sein und nicht weich und lätschert.
Trinkgeld brauchst nicht geben, machen die Italiener schließlich auch nicht. (Weiss)Brot bekommst du in so gut wie jedem Lokal gratis angeboten (gehört einfach zu fast jedem italienischen Essen dazu). Vor Fleischgerichten würd ich persönlich eher abstand nehmen, Gemüse, Salat, Fisch, Pizza, Pasta, Risotto, Meeresfrüchte, Prosciutto, Salami, Käse(!), Dolce, Kaffee, Eis sind aber alle zu empfehlen!
Kaffee alleine wird übrigens schnell im Stehen getrunken und nicht beim gemütlichen Sitzen.
Verkehr ist mörderisch, selbst nach Mitternacht kannst in manchen "In-Vierteln" im Stau stehen.
Rom ist halt eine sehr pulsierende, unruhige Stadt - also eher nichts für Erholungssuchende...


User: Keyser Soze
stadt hat mir sehr gut gefallen, ziemlich wie ein begehbares museeum, mit den leuten allerdings gewisse probleme gehabt, was aber halt auch natürlich damit zusammengehangen ist das es ein ec auswärtsspiel mit englischer mannschaft war - was in italien ja allgemein ein größeres problem ist als sonst wo, und dadurch immer irgendwer entsprechend gekleidet war, was für die ganze runde dann natürlich zu einer gewissen benachteiligung führt - war zwar nur drei tage unten und hab da ausnahmsweiße mal im schnelldurchlauf das 0815 touristen programm gemacht, was ich normal nicht sonderlich gern hab, aber da mich die ganze römerzeit etc. halt doch ein wenig interessiert konnte ich an forum romanum und kolluseum etc. doch nicht vorbei wenn ich schon mal dort bin - ist halt ein netter spaziergang mit viel kultur - abgesehen von bologna sicherlich die schönste italienische stadt die ich kenne

User: raumplaner
bzgl klassischem rom-programm noch meine 3 highlights:
- pantheon
- kuppelbesteigung von st. peter
- ganz allgemein scheinkuppeln (oder generell perspektivische fresken), z.B. in der jesuitenkirche ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sant'Ignazio_di_Loyola_in_Campo_Marzio )
letztere liegt sehr zentral, ist von außen aber - für römische verhältnisse - eher unscheinbar.
noch ein tipp, der bitte zu beherzigen ist:
wenn man schon glaubt, dass man wie alle anderen oft sogar per bus direkt hergekarrten touristen unbedingt die hand in die bocca della verità legen muss (http://de.wikipedia.org/wiki/Bocca_della_Verità ), dann bitte nicht darauf verzichten die dazugehörige kirche zu besichtigen. ein guter kontrast zu den oftmals etwas überladenen bedeutenden römischen kirchen, aber dennoch bzw. gerade deswegen sehr authentisch und einigermaßen streng romanisch. 
Feb 19
2010

Huskyfahren in Finnland

geschrieben von: Tom

getagged in: Rovaniemi , Lapland , Huskyfarm , Huskyfahrt , Finnland , Abenteuer

Ist man im Winter zu Besuch in Finnland, so sollte man sich eine Huskyfahrt im Lapland auf keinen Fall entgehen lassen.

In Rovaniemi gibt es unzählige Anbieter (hier eine Liste) für Husky,- Rentier,-oder Schneemobilsafaris. Sie unterscheiden sich in den Angeboten ein wenig, preislich jedoch nicht. Nach einer kurzen Recherche entschieden wir uns eine Fahrt mit Huskypoint, die ca. 8km ausserhalb der Stadt,die eine Farm mit rund 200 Hunden (nicht alle sind Huskies) betreiben. Über Mail machten wir uns einen Termin aus und wurden pünktlich vor unserer Unterkunft erwartet.

Ein Mitarbeiter fuhr uns in die Innenstadt wo wir unsere Overalls, Socken, Handschuhe, Mundschutz und alles andere bekamen, was uns vor Erfrierungen schützen könnte. Bei -20° Celsius keine blöde Idee.

Schnell umgezogen fuhren wir mit zwei weiteren Personen Richtung Farm. Nach einer kurzen Begrüßung und einer ebenso kurzen Einleitung wie der Schlitten handzuhaben ist, gingen wir ein Stück weiter in den Wald, wo die heulenden Hunde schon auf uns warteten. Kurz bevor es losging war das Geheule so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstanden hat. Das komplette Gegenteil tritt ein wenn die Hunde loslegen: Absolute Stille! Nur ein leises Hecheln und der knirschende Schnee sind zu hören. 

"Deeper Forest" war das Programm für das wir uns im Vorfeld entschieden haben. Zuerst fährt man ein Stück durch den Wald um dann lange Zeit auf einem gefrorenen See zu fahren. Zwei Personen teilen sich einen Schlitten, eine Person fährt, die andere sitzt im Schlitten davor. Bei Bedarf wird gewechselt. 

Das Handling des Schlittens ist auf Geraden und langsamen Kurven kein Problem. Bei höherer Geschwindigkeit und einer scharfen Kurve muss man sich schon ordentlich ins Zeug legen um den Schlitten in der Bahn zu halten. Den Hunden fällt nicht auf was hinter ihnen passiert, man kann sie nur durch Kommandos und eine Bremse am Schlitten drosseln. Falls es doch Probleme gibt, sind zwei Mitarbeiter auf ihren Schneemobilen in der Nähe um auszuhelfen. Ansonsten ist man sich aber selbst überlassen.

Nach der Hälfte der Zeit (die Fahrt dauert ca. 1 1/2 Stunden) gibt es kleine Pause in einer Waldlichtung an einem Lagerfeuer und mit heißen Tee.

Kalt wird es meistens wenn man zu lange fährt und die Füße nicht bewegt. Ansonsten ist man wirklich gut ausgerüstet und vor der klirrenden Kälte geschützt.

Nach 15 - 17km Fahrt ist der Spass zu Ende. Man bedankt sich bei den Hunden, dass sie soviel Gewicht in der Gegend herumgezogen haben und marschiert zurück zur Farm wo man in einer großen Hütte einen kurzen Film ansieht und mehr über die Hunde erfährt.

Zum Abschluss ist es möglich die Farm und die unzähligen Hunde anzusehen.

Inet: Huskypoint

Preis: "Deeper Forest" € 125 pro Person

Addresse: Kittiläntie 1638
FI-97220 Sinettä, Rovaniemi
FINLAND

 

Feb 18
2010

Zugfahren in Norwegen

geschrieben von: Tom

getagged in: Zug , Verkehrsmittel , Stavanger , Staatsbahn , Oslo , Norwegen , Nachtzug , Bergen , Bahnfahrt

Alles in allem verbrachten meine Freundin und ich ca. 40 Stunden in norwegischen Zügen. Hier könnt ihr unsere Erfahrungen nachlesen.

 Eines vorweg: Die norwegische Staatsbahn lässt sich die Fahrten in ihren Garnituren teuer bezahlen. Als Gegenleistung gibt es pünktliche, moderne und saubere Züge. Wer seine Reise im Voraus plant, kann sich über die Homepage der "Nsb" sogenannte "Minitickets" besorgen, die ihrer Auflage begrenzt, dafür wesentlich billiger sind als  Standardtickets.

Verfügbare Nachtzüge in Norwegen:

  • Oslo - Trondheim
  • Oslo - Stavanger
  • Oslo - Bergen
  • Trondheim - Bodø

Für die Nachtfahrten zwischen Oslo - Stavanger und Trondheim - Bodø buchten wir das Angebot "Nsb Sove", ein Schlafabteil. Diese kosten immer NOK 800 (ca. €100), unabhängig von der Personenanzahl. Dieser Preis wird auf den Normalpreis (egal ob Mini oder Standard) addiert.

Ein Beispiel:

Die Fahrt von Bergen nach Oslo, von Oslo nach Trondheim und die Nachtfahrt im Schlafabteil nach Bodø dauert knapp 25 Stunden. Bei rechtzeitigen Buchen kostet die gesamte Fahrt - wenn man zu Zweit reist - ca. NOK 800, also fast €100. So gesehen, ein Schnäppchen. Es lohnt sich also rechtzeitig zu buchen.

Bezahlt wird per Kreditkarte im Internet, die Bestätigung wird ausgedruckt und entweder dem Schaffner persönlich vorgezeigt oder über eine Fahrscheinschalter am Bahnhof gedruckt. Hierbei die eigene Handynummer nicht vergessen, die gilt quasi als Passwort.

 Die Fahrten in den Nachtzügen sehr angenehm. Zuerst besorgt man sich eine Schlüsselkarte beim Schaffner und schon ist es möglich zu schlafen oder noch ein wenig zu entspannen. Bier (für €6 die Dose) gibt es im Speisesaal ebenso wie kleine Snacks, Chips und anderes ungesundes Zeug.

Auf Wunsch gibt es einen Weckdienst um die Station an der ausgestiegen wird nicht zu verpassen.

Wenn nicht in der Nacht gefahren wird, dann kann die wunderschöne Natur Norwegens begutachtet werden um die Zeit tozuschlagen.

Inet: NSB - Die Offizielle (auch in englischer Sprache)

Nachtug in Bodø

 

Feb 18
2010

Norwegen - Hurtigruten Schiffsreise

geschrieben von: Tom

getagged in: Verkehrsmittel , Tromso , Schiffsreise , Schiff , Norwegen , Nordlicht , Natur , Hurtigruten , Bodo

Da das norwegische Eisenbahnnetz in Bodø endet, ist es unerlässlich mit anderen Verkehrsmitteln weiterzufahren. Natürlich gibt es einige Busverbindungen bis zum Nordkap, jedoch müssen längere Zwischenstopps inklusive Übernachtung eingeplant werden. Die einfachste, wenn auch nicht billigste Variante um von Bodø nach Honningsvag zu gelangen ist eine Fahrt mit der Hurtigruten Linie.

Über die Hurtigruten ("schnelle Route") Seite kann man alle wichtigen Informationen in Kürze einsehen, anfragen und buchen. Nachdem ich per Mail die Teilstrecke gebucht hatte (2 Betten Aussendeck, € 300 pro Person) und die Anzahlung überwiesen hatte, bekam ich zusätzliche Informationen und die Reisebestätigung per Post zugesandt. 

Die Fahrt von Bodø nach Honningsvag mit der "MS Vesterålen" dauert fast 48 Stunden. Das Schiff ist seit 1983 in Betrieb, wurde seither zwei Mal modernisiert und bietet mehr als 500 Passagieren Platz. Im Winter sind nur wenige Passagiere an Bord, je nach Lokalisation des Schiffes waren es zwischen 20 und 80, am Ende der Reise waren es sogar nur noch 10 Personen. Somit kann man sich in aller Ruhe auf dem ganzen Schiff bewegen und die Seele in der schönen Natur baumeln lassen.

Das Hurtigruten Terminal in Bodø befindet sich nur fünf Gehminuten vom kleinen Bahnhof entfernt. Das einchecken mit den Reiseunterlagen funktioniert schnell und problemlos, die Kabinen (unsere war eine Mittelklasse Kabine) sind mit einer Dusche, WC und einem - quasi - Stockbett ausgestatte. Essen ist im Preis nicht inkludiert, kann aber bei der Rezeption nachbestellt werden, wenn man möchte. Wir haben es nicht getan, da das Frühstück bei € 15 anfängt und das Mittag - und Abendessen noch teurer sind. Wir hatten bereits in Bergen ein wenig eingekauft und haben uns auf der Zwischenstation Tromso, wo man vier Stunden an Land verbringen kann, Nachschub geholt.

Neben einem Restaurant gibt es einen Shop und ein Buffet, das 24 Stunden am Tag geöffnet hat. Hier gibt es Getränke, Süßes, kleine Snacks wie Toast, Eierspeiß etc. Auch der teure Alkohol ist vorhanden. ;) Sogar ein eigenes Raucherzimmer gibt es, und das in einem Staat, in dem 20 Zigaretten über € 8 kosten.

Die Natur, die man während der Fahrt zu sehen bekommt ist bezaubernd, aber sicher nicht Jedermanns Sache. Vom Schnee angezuckerte Inseln, kleine Berge und das weite Meer sind absolut sehenswert. Durch den Golfstrom ist es ausserdem nicht sonderlich kalt, sodass es sich lohnt an Deck ein paar Fotos zu schießen und die Ruhe zu genießen.

Wer Lust hat kann auf der Zwischenstation in Tromsø einkaufen oder essen gehen. Ein wenig Herumschlendern empfiehlt sich auch, das Zentrum ist sehr klein und schnell besichtigt.

Natürlich bietet der Veranstalter auch eigens organisierte Fahrten zu diversen Attraktionen, der Städte in denen ein längerer Aufenthalt geplant ist. Anmeldung erfolgt über die Rezeption. Uns gefiel die Vorstellung mit anderen Touristen in einem kleinen Bus eingepfercht zu sein nicht sonderlich, sodass wir die Stadt auf eigene Faust erkundet haben.

Wer Glück hat kann im Winter die berühmten Nordlichter sehen, wir hatten das Glück und konnten eines sehen, wenn es auch nicht im typischen Postkartengrün gestrahlt hat. Über die Brücke wird man freundlicherweise auf dem Laufenden gehalten, es ist also nicht notwendig die ganze Nacht an Deck zu verbringen.

Inet: Hurtigruten - Seite

 

 

 

 

 

Feb 18
2010

Norwegen - Nordkap

geschrieben von: Tom

Einmal an das Ende des europäischen Festlands. Einmal ans Nordkap. Diesen kleinen Traum konnten wir uns diesen Winter erfüllen. Es ist schon ein tolles Gefühl wenn man nach einer langen Anreise die Ziffern 71° 10' 21" beim Eintritt in die Nordkaphalle sieht.

Von Honningsvag bis zum Nordkap sind es nur mehr 34 Kilometer, die zu bewältigen sind. Im Winter ist dies nicht ganz so einfach wie im Sommer, da es zwar einen Linienbus gibt, dieser aber einen Tag vor der Anreise gebucht werden muss. Versäumt man dies, so gibt es nur mehr eine Möglichkeit, die wir in Anspruch nehmen durften: Am Hafen in Honningsvag legen täglich Schiffe der Hurtigruten Linie an, die gecharterte Busse zur Verfügung stellen. Sind diese nicht voll, ist es kein Problem mitzufahren, wenn es auch möglich ist (so ist es uns ergangen) in einem Bus mit deutschen Pensionisten gesteckt zu werden. Der Preis beträgt 700 NOK (fast € 90) und inkludiert den Eintritt in die Nordkaphalle und das Museum.

Nebenbei: Im Winterhalbjahr ist es nicht möglich mit dem privaten Pkw ans Nordkap zu fahren. Dies ist ausschließlich angemeldeten Bussen vorbehalten, die einem Räumfahrzeug in einer Kolonne hinterherfahren müssen.

Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten, somit hat man genug Zeit die karge Winterlandschaft der Insel Magerøya zu erkunden. Zwischendurch hatte ich fast das Gefühl in Grönland oder Alaska zu sein, immerhin stelle ich mir die Länder so vor. ;)

Wer ein Foto ohne Deutsche oder Japaner von der berühmten Weltkugel machen will, sollte nach Ankommen sofort durch die Halle Richtung dieser maschieren. Ein, zwei Minuten hat man dann Zeit sein eigenes Foto zu schießen bevor die Massen anstürmen. Ich glaube nicht, dass dies im Sommer möglich ist, da die meisten Touristen - 200.000 an der Zahl - im Sommerhalbjahr kommen.

So steht man hier, am Nordkap, ca. 2200 km bis Oslo, fast 600 km von Spitzbergen (die Insel kann man bei gutem Wetter von hier aus sehen) entfernt, der eiskalte Wind bläßt einem um die Ohren und die Glückshormone feiern eine Party. Nach drei Tagen Anreise (wird noch in einem anderen Blog beschrieben) hatten wir es endlich geschafft. Auch wenn es noch ein weiter nörlicher auf dem Festland geht: Kinnarodden ist ein Punkt, der das absolute Ende des europäischen Festlands darstellt, aber bei weitem nicht so populär ist wir das Nordkap.

In der Nordkaphalle gibt es - natürlich - einen großen Souvenirshop, ein Cafe, ein Museum und alles andere was man vielleicht braucht. Schickt man von hier eine Postkarte nach Hause, so erhält diese einen eigenen Nordkapstempel.

Inet.: Nordkap - Die offizielle Seite

 


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Feb 16
2010

Bergen - Fløyen und Fløibanen

geschrieben von: Tom

Sieben kleine Berge umgeben die zweitgrößte Stadt Norwegens im Süden des Landes. Der von Touristen und Einheimischen meist frequentierte ist der Berg Fløyen", dessen Plateau mit einer Standseilbahn in nur wenigen Minuten erreicht werden kann.

Bereits 1918 konnten die ersten Passagiere innerhalb von nur acht Minuten die Bergspitze in 320 Meter Höhe erreichen. Seit Beginn des Betriebes hat sich die Fløibanen zur berühmtesten Touristenattraktion der Stadt gemausert.

Die Talstation befindet sich nur wenige Gehminuten vom berühmten Fischmarkt entfernt und ist über die Vetrlidsallmenningen bequem zu erreichen. Ein Retourticket kostet NOK 70 (€ 8,7), dennoch empfehle ich euch - wenn die Kondition nicht mitspielt - rauf zu fahren, bergab aber die Füße in die Hand zu nehmen. Im Winter fahren viele Einhemische auf den Berg um sich danach mittels Ski, Bob, Rodel oder mit anderen rutschfesten Gegenständen runterzujagen. Im Souvenirshop auf der Bergstation gibt es übrigens Rutschbretter für €5 - €6 um den langen Weg talwärts nicht gehen zu müssen. Ein Heidenspass in der tollen Umgebung mit Ausblick auf Bergen.

Die Bergstation bildet zudem den Aussichtsplattform, von der man die ganze Stadt Bergen und deren Umgebung genießen kann. Ausserdem gibt es ein Restaurant, welches wir jedoch nicht besuchen wollten (Touristenfalle?).

Im Winter und mit Hilfsmitteln schafft ihr es je nach Kondition und Wachszustand des Rutschgeräts in ca. einer Stunde ins Tal. Zu Fuß dauert es wesentlich länger, lohnt sich aber ebenso. 

Inet.: Floibanen - Offizielle Homepage

 

 


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Feb 16
2010

Stockholm - The Bull & Bear Inn

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Stockholm , Schweden , Pub , British Pub , Bier

Klassische Pubs sind in Stockholm keine Seltenheit, so ist auch "The Bull & Bear Inn" eines von ihnen. Aber hält es das traditionell Britische, was der Name verspricht?

Zu Fuß ist "The Bull & Bear Inn" etwa 15 - 20 Minuten von der Innen- bzw. Altstadt der schwedischen Hauptstadt Reykjavik entfernt. Das Pub mutet von außen ganz typisch an, ist von innen ein verhältnismäßig geräumiges und hübsch eingerichtetes britisches Pub. Einige kleine Tische, eine lange Bar, eine fast offene Küche - wie man es eben aus England oder Schottland kennt. Aber wenn man - so wie ich - schon sehr viele Pubs in vielen verschiedenen Ländern besuchte, findet man das Bull & Bear Inn einfach nicht urig und kultig genug. Hier hängen keine über Jahrzehnte gesammelte Goodies von der Decke, hier wird kaum traditionelle Musik gespielt, hier gibt's (so kam es mir jedenfalls vor) zu wenige klassische Getränke.

Allgemein ist Alkohol - und somit auch "sinnvolle" Pub-Aufenthalte - in Schweden extrem teuer. "One Pint of Newcastle Brown Ale" war meine erste Bestellung, ein weiteres Pint und dazu noch ein halbes, war Bestellung Nummer 2. Unterm Strich also zwei große (0,5l) Biere und ein (sehr) kleines (0,25l). Kostenpunkt 178 SEK, umgerechnet etwa 17€. Autsch. Wenn ihr zum Partymachen nach Stockholm kommt, versucht die sehr gediegenen Klubs oder Lounges und haut euch dort gleich zu Beginn des Abends etwas Hochprozentiges in die Birne, damit der Weg zur Betrunkenheit nicht lange dauert. Glaubt mir, es ist besser für's Börserl. Wenn ihr Pubs besuchen wollt, schaut euch das Bull & Bear Inn an, aber belasst es nicht dabei. Es ist durchaus nett hier, aber es kann nicht der Kult-Pubs letzter Schluss sein ;) 

Das Essen kann ich übrigens nicht beurteilen. Ich war bereits satt, als ich hier reinkam :)

The Bull & Bear Inn
Birger Jarlsgatan 16
114 34 Stockholm
http://www.bullandbear.se/

 


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Feb 16
2010

Stockholm - Vasa-Museum

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Vasa , Stockholm , Schweden , Schiff , Museum , Maritim

Ein Museum mit nur einem zentralen Ausstellungsstück. Die "Vasa" ist ein schwedisches Kriegsschiff, das 1628 bei seiner Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm sank - und vollständig erhalten ist.

95% der Teil, die man heute noch im Vasa-Museum, schwedisch "Vasamuseet", sehen kann, sind Originale. Das Museum besteht seit nunmehr 20 Jahren und zog bereits 25 Millionen Besucher an, ist damit auch das meistbesuchte Museum Skandinaviens. Und wenn man diesen riesigen Koloss von einem Schiff selbst betrachtet, weiß man auch, dass das nicht nur gutes Marketing ist, denn die "Vasa" ist auch für Leute, die von Schiffen keine Ahnung haben, ein absolut sehenswertes Ausstellungsstück.

Der Eintritt für Erwachsene kostet 110 SEK, also etwa 11€ und bietet dem Besucher ein einzelnes Ausstellungsstück und eine liebevoll aufgebaute Ausstellungsperipherie, die sich mit dieser einen Attraktion "Vasa" befasst. Detailgetreue Kopfnachbildungen der auf dem Schiff ums Leben gekommenen Seeleute, ebenso wie deren Original-Skelette (oder das, was davon übrig ist), dazu die beeindruckende Geschichte der Vasa, ihrer Bergung und vorallem ihrer Konservierung, die 27 Jahre dauerte und es möglich machte, dass man in Stockholm eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Kriegsschiffe überhaupt sehen kann. Und das obwohl es bereits fast 400 Jahre alt ist.

Ein absolutes Muss, wenn man nach Stockholm. Und nein, auch dies ist kein Marketing :) - ein Besuch zahlt sich hier wirklich aus!

Vasa-Museum
Galärvarvsvägen 14
Stockholm, Schweden
http://www.vasamuseet.se/InEnglish/international/German.aspx

 

 


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