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Feb 16
2010

Stockholm - The Bull & Bear Inn

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Stockholm , Schweden , Pub , British Pub , Bier

Klassische Pubs sind in Stockholm keine Seltenheit, so ist auch "The Bull & Bear Inn" eines von ihnen. Aber hält es das traditionell Britische, was der Name verspricht?

Zu Fuß ist "The Bull & Bear Inn" etwa 15 - 20 Minuten von der Innen- bzw. Altstadt der schwedischen Hauptstadt Reykjavik entfernt. Das Pub mutet von außen ganz typisch an, ist von innen ein verhältnismäßig geräumiges und hübsch eingerichtetes britisches Pub. Einige kleine Tische, eine lange Bar, eine fast offene Küche - wie man es eben aus England oder Schottland kennt. Aber wenn man - so wie ich - schon sehr viele Pubs in vielen verschiedenen Ländern besuchte, findet man das Bull & Bear Inn einfach nicht urig und kultig genug. Hier hängen keine über Jahrzehnte gesammelte Goodies von der Decke, hier wird kaum traditionelle Musik gespielt, hier gibt's (so kam es mir jedenfalls vor) zu wenige klassische Getränke.

Allgemein ist Alkohol - und somit auch "sinnvolle" Pub-Aufenthalte - in Schweden extrem teuer. "One Pint of Newcastle Brown Ale" war meine erste Bestellung, ein weiteres Pint und dazu noch ein halbes, war Bestellung Nummer 2. Unterm Strich also zwei große (0,5l) Biere und ein (sehr) kleines (0,25l). Kostenpunkt 178 SEK, umgerechnet etwa 17€. Autsch. Wenn ihr zum Partymachen nach Stockholm kommt, versucht die sehr gediegenen Klubs oder Lounges und haut euch dort gleich zu Beginn des Abends etwas Hochprozentiges in die Birne, damit der Weg zur Betrunkenheit nicht lange dauert. Glaubt mir, es ist besser für's Börserl. Wenn ihr Pubs besuchen wollt, schaut euch das Bull & Bear Inn an, aber belasst es nicht dabei. Es ist durchaus nett hier, aber es kann nicht der Kult-Pubs letzter Schluss sein ;) 

Das Essen kann ich übrigens nicht beurteilen. Ich war bereits satt, als ich hier reinkam :)

The Bull & Bear Inn
Birger Jarlsgatan 16
114 34 Stockholm
http://www.bullandbear.se/

 


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Feb 16
2010

Stockholm - Vasa-Museum

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Vasa , Stockholm , Schweden , Schiff , Museum , Maritim

Ein Museum mit nur einem zentralen Ausstellungsstück. Die "Vasa" ist ein schwedisches Kriegsschiff, das 1628 bei seiner Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm sank - und vollständig erhalten ist.

95% der Teil, die man heute noch im Vasa-Museum, schwedisch "Vasamuseet", sehen kann, sind Originale. Das Museum besteht seit nunmehr 20 Jahren und zog bereits 25 Millionen Besucher an, ist damit auch das meistbesuchte Museum Skandinaviens. Und wenn man diesen riesigen Koloss von einem Schiff selbst betrachtet, weiß man auch, dass das nicht nur gutes Marketing ist, denn die "Vasa" ist auch für Leute, die von Schiffen keine Ahnung haben, ein absolut sehenswertes Ausstellungsstück.

Der Eintritt für Erwachsene kostet 110 SEK, also etwa 11€ und bietet dem Besucher ein einzelnes Ausstellungsstück und eine liebevoll aufgebaute Ausstellungsperipherie, die sich mit dieser einen Attraktion "Vasa" befasst. Detailgetreue Kopfnachbildungen der auf dem Schiff ums Leben gekommenen Seeleute, ebenso wie deren Original-Skelette (oder das, was davon übrig ist), dazu die beeindruckende Geschichte der Vasa, ihrer Bergung und vorallem ihrer Konservierung, die 27 Jahre dauerte und es möglich machte, dass man in Stockholm eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Kriegsschiffe überhaupt sehen kann. Und das obwohl es bereits fast 400 Jahre alt ist.

Ein absolutes Muss, wenn man nach Stockholm. Und nein, auch dies ist kein Marketing :) - ein Besuch zahlt sich hier wirklich aus!

Vasa-Museum
Galärvarvsvägen 14
Stockholm, Schweden
http://www.vasamuseet.se/InEnglish/international/German.aspx

 

 


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Feb 16
2010

Hamburg - Hanoi Restaurant

geschrieben von: Dannyo

Für besonderes vietnamesisches Essen im amüsantesten Bereich Hamburgs gibt es das Hanoi Restaurant. Eine interessante Angelegenheit, wenn man exotisches Essen mag.

Das "Hanoi" ist in der Davidstrasse, angrenzend an die Reeperbahn und wir waren Anfang Dezember hier. Vorspeisen, Hauptspeisen, die klassischen Sushi-, Maki-, Nudel-, WeißGottWas-Gerichte - kein großer Unterschied zu vielen anderen Asiaten. Qualitativ gut, keine Frage. Aber die große Spezialität des Hauses sollte man probieren, wenn man hier isst.

Diese Spezialität, die ich nirgends zuvor gegessen habe, ist der Feuertopf. Es gibt verschiedene Feuertöpfe zur Auswahl, etwa einen mit Seafood und Fischen,  einen mit Rindfleisch, einen mit anderen Fleischsorten und so weiter. Mir war nicht ganz klar, was uns da erwartete, aber diese Art von Essen war mir absolut neu. Der Kellner bringt einen großen mit Suppe gefüllten Keramiktopf, den er auf einen portablen Gasherd stellt. Dann bringt er einen riesigen Teller mit rohen Zutaten, dabei sehr viel Gemüse, Chinakohl und je nach Wahl Fisch oder Fleisch. Man lässt die Suppe nun ankochen und wirft die rohen Zutaten schließlich selbst in den brodelnden Topf. Alle Zutaten aufzuessen erfordert ein durchwegs hungriges Gemüt, das ist wirklich extrem viel... aber das Essen an sich ist extrem interessant, zumal die rohen Zutaten in der heißen Suppe gekocht (und damit "durch") werden. Es dauert eine gute Stunde bis man seinen Feuertopf fertig hat, oder einfach nicht mehr kann. Der Spaß kostet pro Person 20€ und man sollte sich das nur antun, wenn man sehr hungrig ist und es nicht eilig hat. Qualitativ aber eine tolle neue Erfahrung auf dem Essenssektor - ich kann absolut empfehlen, das einmal auszuprobieren!!

Hanoi Restaurant
Davidstraße 21
20359 Hamburg
http://www.hanoi-hh.de/

 

 


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Feb 16
2010

Reykjavik - 3 Frakkar

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Spezialitäten , Reykjavik , Restaurant , Papageitaucher , Lundi , Island , Hákarl , Fisch

Das Restaurant Þrír Frakkar, nicht weit vom Stadtzentrum Reykjaviks entfernt, ist als absoluter Geheimtipp zu bezeichnen, wenn man in der isländischen Hauptstadt gut zu Abend essen möchte.

In der Baldursgata 14, fünf Minuten vom Stadtkern Reykjaviks entfernt, gibt es das "Gasthaus zu den drei Fracks", auf Isländisch "Þrír Frakkar"oder eben Thrir Frakkar. Alleine wenn dir sofort zu Beginn deines Besuchs (den wir übrigens nicht reserviert haben, aber man sollte es eher machen, da das Lokal eher klein ist) der urige, dicke, isländische Koch in voller Montur entgegenläuft weißt du, dass du heute "ehrlich" essen wirst :)

Mein Abend im 3 Frakkar begann mit einer Spezialität. Der fermentierte Grönlandhai Hákarl wurde mir hier mit dem isländischen Nationalschnaps Brennivín serviert. Er steht nicht auf der Karte, aber ich bekam die gewöhnungsbedürftige Nationalspeise auf Anfrage und kostenlos. Das Stamperl Brennivín kostete dann noch 850 ISK, etwa 5€. Mehr zu diesem Hardcore-Food in meinem Spezialblog.

Als Vorspeise bekam ich etwas Seltenes: Geräucherter Papageitaucher (Reyktur Lundi). Ein niedlicher Vogel, der auf den Vestmannaeyjar im Süden gefangen wird, der aber in Reykjavik nur in wenigen Lokalen bestellbar ist. Die Hauptspeise war schließlich ein fantastischer Steinbutt mit großen Langusten, das Ganze serviert in einer Hummersauce. Eine der geilsten Speisen, die ich in den letzten Monaten gegessen habe. 3990 ISK kostete dieser Gaumenschmaus,  umgerechnet knapp 23€, sehr wenig für eine Hauptspeise dieser Güte.

Alles in allem haben wir hier getrunken, fürstlich gegessen, wurden mit einer kostenlosen Nationalspeise begrüßt, dann noch Bier, Kaffee... zu zweit zahlten wir 12700 ISK, umgerechnet  etwa 73€. Und das war für das Ausmaß unseres Besuchs, das uns gebotene Ambiente und die Freundlichkeit des Personals, in Wahrheit ein Klacks. Unbedingt besuchen, wenn du nach Reykjavik kommst - 3 Frakkar ist eine Top-Adresse, die nicht in jedem Reiseführer steht!

3 Frakkar Restaurant
Baldursgata 14
101 Reykjavík, Iceland
http://www.3frakkar.com/

 


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Feb 16
2010

Reykjavik - Tabasco's Mexican Bar & Grill

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Reykjavik , Restaurant , Mexikanisch , Island , Grill , Burger

Mexikanischer Flair mitten im kalten Reykjavik? Wohl kaum... nicht unbedingt ein Lokal in dem einem Wärmer wird. Ein äußerst mäßiges Essvergnügen.

Fangen wir mit dem Positiven an: Freundliches Personal, Fußball-Liveübertragungen aus der englischen Premier League, für isländische Essensverhältnisse relativ günstig und vorallem geografisch toll gelegen. Das Tabasco's liegt mitten in der Stadt, in Hafnarstræti 1 und verspricht mexikanische wie auch traditionelle Küche.

Aber das bleibt leider ein leeres Versprechen. Die Chicken Wings zur Vorspeise waren das Unsaftigste seit langem, lieblos mit furztrockenem Salat serviert und mit seltsamer Blue Cheese Sauce. Absolut nicht meins. Es folgten ein Cheeseburger (1590 ISK, etwa 9€) und ein Mexikanischer Burger (1490 ISK, etwa 8,30€), die beide auch eher mäßig waren. Fettig, mit zerfallendem Burgerlaibchen und bereits etwas kühlem Fleisch. Entbehrlich, wenn auch günstig. Einzig die Pommes waren recht gut.

Das waren natürlich nur zwei Beispiele aus einer sehr umfangreichen Speisekarte, die einige mexikanische Spezialitäten anbietet. Burritos, Enchiladas, Tortillas... vielleicht muss man sich einfach durchkosten, um etwas Gutes zu finden. Zumindest die Burger kann man bei diesem Unterfangen aber getrost auslassen und "fein essen gehen" sollte man hier abends auch eher nicht. Da gibt's in unmittelbarer Umgebung bessere Möglichkeiten.

Tabasco's Mexican Bar & Grill
Hafnarstræti 1-3
101 Reykjavík http://www.tabascos.is/

 

 


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Feb 15
2010

Reykjavik - Humarhúsið

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Reykjavik , Restaurant , Lobster , Island , Hummer , Gourmet

Das "Humarhúsið", in unserer Schrift "Humarhusith", ausgesprochen etwa "Hümarhuusid" ist eines der empfehlenswertesten, aber auch preisintensivsten Restaurants in der isländischen Hauptstadt Reykjavik.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass das Humarhúsið das einzigeechte Gourmetlokal war, in dem ich in Reykjavik speiste. Und diesen Fakt berücksichtigend war es, wenn auch teuer, ein echter Champion im Preis-Leistungsverhältnis.

Meine Freundin und ich aßen beide das viergängige Hummermenü, bei uns aufgebaut wie folgt:

1.) Hummersuppe
2.) Hummer-Vorspeise mit diversen tollen Saucen und Cremes
3.) Steak & Lobster - das beste Steak, das ich in meinem Leben gegessen habe. Innen fast blutig, außen Medium, zerging auf der Zunge - und dazu noch Hummer... Wahnsinn!
4.) Schokoladen-Parfait, Eis-Schoko-Kreationen, dazu ein paar Früchte

Das Menü kostete pro Person 8900 ISK, umgerechnet etwa  51€. Bedenkt man die Qualität dieses Menüs, war dieser Preis in Wahrheit ein Spaß. Dazu tranken wir eine Flasche des Haus-Hvítvíns, also Weißweins, der sich als trockener, eher fruchtiger Argentinier herausstellte und bei 4850 ISK umgerechnet etwa 28€ kostete, was für Weißwein in Lokal in Island günstig ist.

Wenn du nach Reykjavik kommst, geh ins Humarhúsið! Unbedingt! Idealerweise auf das Hummermenü, denn die Karte ist ohnehin nicht sehr umfangreich. Man steigt mit dem Menü auf jeden Fall am Besten aus. Reservieren sollte man vorher auf jeden Fall - wir kamen am frühen Nachmittag zum Reservieren vorbei (wir wohnten in der Nähe) und bekamen einen sehr geräumigen Tisch um 20:30 Uhr. Gesamtkosten für diesen Abend waren übrigens 135€ für zwei Personen. Wobei erwähnt sei, dass die Isländer für's Gedeck nichts berechnen.

Humarhúsið
Amtmannsstíg 1
101 Reykjavík
http://www.humarhusid.is/

 


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Feb 15
2010

Stockholm - Muren

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Stockholm , Schweden , Kaffeehaus , Altstadt

Ein Kaffeehaus in der Altstadt von Stockholm ist das "Muren". Klein, ruhig, Selbstbedienung - das Richtige, wenn man sich auf eine gemütliche Couch setzen und Zeitung lesen will.

In der langen, hübschen Altstadtstraße Västerlånggatan liegt das Cafe Muren, nahe dem Reichtagsgebäude Stockholms. Hier ist vielleicht Platz für 30 Personen, die meisten Tische haben bequeme Bänke und Pölster dabei, das gesamte Lokal ist auf Selbstbedienung aufgebaut. Hier kann man trinken, Snacks und Süßes essen. Selbstbedienung heißt übrigens, dass man zur Theke geht, um zu bestellen ;)

Faire Preise für Stockholmer Verhältnisse gibt's bei den Getränken. Mein Cappuccino oder der Cafe Latte meiner Freundin kosteten nicht übermäßig viel (meiner Erinnerung nach etwa 3,5€ jeweils) und man kann hier auch in Euro bezahlen. Es gibt diverse Snacks, meist so etwas wie Sandwiches, die man sich für nebenbei bestellen kann - ich empfehle aber eher etwas aus der Tortenvitrine. Die Torten, zum Beispiel die sündhafte Schokotorte, die wir dort aßen, sind zwar nicht sonderlich billig, dafür aber seeehr lecker!

Wir waren im Laufe unseres kurzen Stockholm-Aufenthalts gleich zweimal im Cafe Muren, weil es wirklich ein angenehmes Haus in einer sehr guten Lage ist. Drei Minuten entfernt gibt's auch gleich die meisten Sehenswürdigkeiten Stockholms, das Muren liegt also im Einzugsgebiet einer Stockholmer Sightseeing-Tour.

Muren
Västerlånggatan 19
Transport T-bana Gamla Stan/bus 3, 53, 55, 59, 76.
Open 10am-9pm Mon-Thur, Sun; 9am-10pm Fri, Sat.

 

 

 


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Feb 15
2010

Arlanda Airport - Radisson SAS Sky City Hotel

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Stockholm , Sky City , Schweden , Radisson , Luxus , Flughafen , Arlanda , Airport

Am Flughafen in Arlanda, nahe Stockholm, gibt es ein Viersternhotel der bekannte Kette Radisson SAS, genannt "Sky City". Ein teurer Spaß, wenn man mal seinen Flug verpasst.

So wie mir es leider passiert ist... es war notwendig eine Nacht auf dem Arlanda Airport zu verbringen, auf den harten Bänken des Flughafens wollten wir wegen unserer schweren Koffer und der nervenaufreibenden Reise zuvor nicht schlafen - also nahmen wir uns ein Hotel. Das zweite direkt am Flughafen befindliche Hotel, "Rest & Fly", ein eher minimalistisches Stundenhotel für den kleineren Geldbeutel, war restlos ausgebucht. Also blieb nur noch der Luxus.

Das Radisson SAS Sky City kostet pro Nacht ohne Frühstück etwa 195€, mit Frühstück etwa 15€ mehr. Man hat es von hier nicht weit zu den Gates, kann den hoteleigenen Fitnessraum und (leider geschlechtergetrennte :) Yakuzis verwenden. Das Zimmer ist dem Preis entsprechend, aber auch nicht übermäßig opulent. Sagen wir, ich hätte unter normalen Umständen niemals hier übernachtet, aber im Nachhinein war es schon witzig und recht angenehm (was es auch sollte, bei diesem Preis).

Wenn die Kohle bei dir eher locker sitzt, kann ich das Hotel am Flughafen von Arlanda durchaus empfehlen. Sehr ruhig, sehr angenehm. Wenn du eher weniger Geld ausgeben willst, frag vorher lieber im "Rest & Fly", ob ein Bettchen frei ist ;) 

Radisson SAS Sky City Hotel
Arlanda Airport
http://www.radissonblu.com/skycityhotel-stockholmairport

 

 


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Feb 15
2010

Stockholm - Aquaria Vattenmuseum

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Wassermuseum , Stockholm , Schweden , Aquarium

In der Nähe des berühmten Vasa-Museums, beim Hafen von Stockholm, befindet sich das städtische Aquarium, genannt "Aquaria". Interessant wegen seiner Interaktion mit Fischen, ansonsten ziemlich langweilig für erfahrene Aquariumsgeher...

Das Zusammenspiel zwischen dem Aquaria und dem Lachs ist ein Interessantes. Das Indoor-Aquarium hat eine Verbindung nach außen und über diese Verbindungsschleuse kommen in der Laichzeit Lachse ins Aquarium und legen dort ihre Eier ab. Als Zuschauer kann man diesem Schauspiel in der wärmeren Jahreszeit beiwohnen. Im Winter sieht man leider gar nichts dergleichen.

Das gesamte Haus ist sehr klein und in einige Bereiche aufgeteilt: Ein Amazonasbecken, übrigens mit Gabelbart, ein Riffbecken, einige kleinere Aquarien und Aufzuchtstationen, dazu ein Becken für die heimischen Fische wie Saiblinge oder Forellen und ein offenes Becken, quasi ein kleiner Teich, in dem die bekannten Schützenfische (Vorsicht, die spucken dir zwischen die Augen, wenn du nicht aufpasst!) leben. 

Der Eintritt kostet umgerechnet etwa 9€, man ist hier aber nach einer halben Stunde durch. Wirklich viel gibt es nicht zu sehen, absolut nicht zu vergleichen mit dem Haus des Meeres in Wien oder dem Meereskundemuseum in Greifswald, über die ich hier ebenfalls Blogs geschrieben habe. Für mich eine noch größere Enttäuschung als das Aquarium in Barcelona, weil ich zumindest mehr heimische Arten erwartete.

Aquaria Vattenmuseum Stockholm
Djurgården
Falkenbergsgatan 2
115 21 Stockholm

 


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Feb 15
2010

Hamburg - The Rock Cafe

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Rock , Reeperbahn , Pub , Metal , Hamburg , Große Freiheit , Deutschland , Cafe

Ecke Reeperbahn und Große Freiheit. Hier spielten bereits die Beatles und zwischen den diversen Amüsieretablissements kommen Rock- und Metal-Fans im Rock Cafe auf ihre Kosten.

Ein klassischer und vor Geschichte nur so strotzender Rock-Schuppen mitten im Herzen der Hamburger Ausgehmeile ist "The Rock Cafe". Das Bier ist nicht teuer und nicht günstig, aber Hauptsache es rinnt. Hier kommt man her, wenn man auf härtere Musik steht, gemütlich seine Drinks schlürft und Gleichgesinnte kennenlernen will.

Musikalisch ist das Rock Cafe eher in Richtung Classic Rock, Hard Rock, klassischer Heavy Metal angesiedelt. Kaum neue Sachen, kaum NuMetal und nichts übermäßig Hartes. Ich bin mit Nicht-Metal-Fans hier gewesen und selbst die meinten, dass sie vom Lokal durchaus angetan sind. Wenn man die Death-, Black- usw. schiene liebt und nur in Metalschuppen geht, um ebendiese Musik zu hören, ist man im Rock Cafe eher falsch. Es gibt allerdings auch regelmäßig Specialabende, zu finden auf der Homepage.

Alles in allem lässt sich sagen: Schade, dass dieses Lokal nicht in meiner Heimatstadt ist, ich wäre wohl Stammgast...

The Rock Cafe Hamburg
Große Freiheit 39
22797 Hamburg
http://www.rock-cafe-hamburg.de

 


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