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Feb 19
2010

Huskyfahren in Finnland

geschrieben von: Tom

getagged in: Rovaniemi , Lapland , Huskyfarm , Huskyfahrt , Finnland , Abenteuer

Ist man im Winter zu Besuch in Finnland, so sollte man sich eine Huskyfahrt im Lapland auf keinen Fall entgehen lassen.

In Rovaniemi gibt es unzählige Anbieter (hier eine Liste) für Husky,- Rentier,-oder Schneemobilsafaris. Sie unterscheiden sich in den Angeboten ein wenig, preislich jedoch nicht. Nach einer kurzen Recherche entschieden wir uns eine Fahrt mit Huskypoint, die ca. 8km ausserhalb der Stadt,die eine Farm mit rund 200 Hunden (nicht alle sind Huskies) betreiben. Über Mail machten wir uns einen Termin aus und wurden pünktlich vor unserer Unterkunft erwartet.

Ein Mitarbeiter fuhr uns in die Innenstadt wo wir unsere Overalls, Socken, Handschuhe, Mundschutz und alles andere bekamen, was uns vor Erfrierungen schützen könnte. Bei -20° Celsius keine blöde Idee.

Schnell umgezogen fuhren wir mit zwei weiteren Personen Richtung Farm. Nach einer kurzen Begrüßung und einer ebenso kurzen Einleitung wie der Schlitten handzuhaben ist, gingen wir ein Stück weiter in den Wald, wo die heulenden Hunde schon auf uns warteten. Kurz bevor es losging war das Geheule so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstanden hat. Das komplette Gegenteil tritt ein wenn die Hunde loslegen: Absolute Stille! Nur ein leises Hecheln und der knirschende Schnee sind zu hören. 

"Deeper Forest" war das Programm für das wir uns im Vorfeld entschieden haben. Zuerst fährt man ein Stück durch den Wald um dann lange Zeit auf einem gefrorenen See zu fahren. Zwei Personen teilen sich einen Schlitten, eine Person fährt, die andere sitzt im Schlitten davor. Bei Bedarf wird gewechselt. 

Das Handling des Schlittens ist auf Geraden und langsamen Kurven kein Problem. Bei höherer Geschwindigkeit und einer scharfen Kurve muss man sich schon ordentlich ins Zeug legen um den Schlitten in der Bahn zu halten. Den Hunden fällt nicht auf was hinter ihnen passiert, man kann sie nur durch Kommandos und eine Bremse am Schlitten drosseln. Falls es doch Probleme gibt, sind zwei Mitarbeiter auf ihren Schneemobilen in der Nähe um auszuhelfen. Ansonsten ist man sich aber selbst überlassen.

Nach der Hälfte der Zeit (die Fahrt dauert ca. 1 1/2 Stunden) gibt es kleine Pause in einer Waldlichtung an einem Lagerfeuer und mit heißen Tee.

Kalt wird es meistens wenn man zu lange fährt und die Füße nicht bewegt. Ansonsten ist man wirklich gut ausgerüstet und vor der klirrenden Kälte geschützt.

Nach 15 - 17km Fahrt ist der Spass zu Ende. Man bedankt sich bei den Hunden, dass sie soviel Gewicht in der Gegend herumgezogen haben und marschiert zurück zur Farm wo man in einer großen Hütte einen kurzen Film ansieht und mehr über die Hunde erfährt.

Zum Abschluss ist es möglich die Farm und die unzähligen Hunde anzusehen.

Inet: Huskypoint

Preis: "Deeper Forest" € 125 pro Person

Addresse: Kittiläntie 1638
FI-97220 Sinettä, Rovaniemi
FINLAND

 

Feb 18
2010

Zugfahren in Norwegen

geschrieben von: Tom

getagged in: Zug , Verkehrsmittel , Stavanger , Staatsbahn , Oslo , Norwegen , Nachtzug , Bergen , Bahnfahrt

Alles in allem verbrachten meine Freundin und ich ca. 40 Stunden in norwegischen Zügen. Hier könnt ihr unsere Erfahrungen nachlesen.

 Eines vorweg: Die norwegische Staatsbahn lässt sich die Fahrten in ihren Garnituren teuer bezahlen. Als Gegenleistung gibt es pünktliche, moderne und saubere Züge. Wer seine Reise im Voraus plant, kann sich über die Homepage der "Nsb" sogenannte "Minitickets" besorgen, die ihrer Auflage begrenzt, dafür wesentlich billiger sind als  Standardtickets.

Verfügbare Nachtzüge in Norwegen:

  • Oslo - Trondheim
  • Oslo - Stavanger
  • Oslo - Bergen
  • Trondheim - Bodø

Für die Nachtfahrten zwischen Oslo - Stavanger und Trondheim - Bodø buchten wir das Angebot "Nsb Sove", ein Schlafabteil. Diese kosten immer NOK 800 (ca. €100), unabhängig von der Personenanzahl. Dieser Preis wird auf den Normalpreis (egal ob Mini oder Standard) addiert.

Ein Beispiel:

Die Fahrt von Bergen nach Oslo, von Oslo nach Trondheim und die Nachtfahrt im Schlafabteil nach Bodø dauert knapp 25 Stunden. Bei rechtzeitigen Buchen kostet die gesamte Fahrt - wenn man zu Zweit reist - ca. NOK 800, also fast €100. So gesehen, ein Schnäppchen. Es lohnt sich also rechtzeitig zu buchen.

Bezahlt wird per Kreditkarte im Internet, die Bestätigung wird ausgedruckt und entweder dem Schaffner persönlich vorgezeigt oder über eine Fahrscheinschalter am Bahnhof gedruckt. Hierbei die eigene Handynummer nicht vergessen, die gilt quasi als Passwort.

 Die Fahrten in den Nachtzügen sehr angenehm. Zuerst besorgt man sich eine Schlüsselkarte beim Schaffner und schon ist es möglich zu schlafen oder noch ein wenig zu entspannen. Bier (für €6 die Dose) gibt es im Speisesaal ebenso wie kleine Snacks, Chips und anderes ungesundes Zeug.

Auf Wunsch gibt es einen Weckdienst um die Station an der ausgestiegen wird nicht zu verpassen.

Wenn nicht in der Nacht gefahren wird, dann kann die wunderschöne Natur Norwegens begutachtet werden um die Zeit tozuschlagen.

Inet: NSB - Die Offizielle (auch in englischer Sprache)

Nachtug in Bodø

 

Feb 18
2010

Norwegen - Hurtigruten Schiffsreise

geschrieben von: Tom

getagged in: Verkehrsmittel , Tromso , Schiffsreise , Schiff , Norwegen , Nordlicht , Natur , Hurtigruten , Bodo

Da das norwegische Eisenbahnnetz in Bodø endet, ist es unerlässlich mit anderen Verkehrsmitteln weiterzufahren. Natürlich gibt es einige Busverbindungen bis zum Nordkap, jedoch müssen längere Zwischenstopps inklusive Übernachtung eingeplant werden. Die einfachste, wenn auch nicht billigste Variante um von Bodø nach Honningsvag zu gelangen ist eine Fahrt mit der Hurtigruten Linie.

Über die Hurtigruten ("schnelle Route") Seite kann man alle wichtigen Informationen in Kürze einsehen, anfragen und buchen. Nachdem ich per Mail die Teilstrecke gebucht hatte (2 Betten Aussendeck, € 300 pro Person) und die Anzahlung überwiesen hatte, bekam ich zusätzliche Informationen und die Reisebestätigung per Post zugesandt. 

Die Fahrt von Bodø nach Honningsvag mit der "MS Vesterålen" dauert fast 48 Stunden. Das Schiff ist seit 1983 in Betrieb, wurde seither zwei Mal modernisiert und bietet mehr als 500 Passagieren Platz. Im Winter sind nur wenige Passagiere an Bord, je nach Lokalisation des Schiffes waren es zwischen 20 und 80, am Ende der Reise waren es sogar nur noch 10 Personen. Somit kann man sich in aller Ruhe auf dem ganzen Schiff bewegen und die Seele in der schönen Natur baumeln lassen.

Das Hurtigruten Terminal in Bodø befindet sich nur fünf Gehminuten vom kleinen Bahnhof entfernt. Das einchecken mit den Reiseunterlagen funktioniert schnell und problemlos, die Kabinen (unsere war eine Mittelklasse Kabine) sind mit einer Dusche, WC und einem - quasi - Stockbett ausgestatte. Essen ist im Preis nicht inkludiert, kann aber bei der Rezeption nachbestellt werden, wenn man möchte. Wir haben es nicht getan, da das Frühstück bei € 15 anfängt und das Mittag - und Abendessen noch teurer sind. Wir hatten bereits in Bergen ein wenig eingekauft und haben uns auf der Zwischenstation Tromso, wo man vier Stunden an Land verbringen kann, Nachschub geholt.

Neben einem Restaurant gibt es einen Shop und ein Buffet, das 24 Stunden am Tag geöffnet hat. Hier gibt es Getränke, Süßes, kleine Snacks wie Toast, Eierspeiß etc. Auch der teure Alkohol ist vorhanden. ;) Sogar ein eigenes Raucherzimmer gibt es, und das in einem Staat, in dem 20 Zigaretten über € 8 kosten.

Die Natur, die man während der Fahrt zu sehen bekommt ist bezaubernd, aber sicher nicht Jedermanns Sache. Vom Schnee angezuckerte Inseln, kleine Berge und das weite Meer sind absolut sehenswert. Durch den Golfstrom ist es ausserdem nicht sonderlich kalt, sodass es sich lohnt an Deck ein paar Fotos zu schießen und die Ruhe zu genießen.

Wer Lust hat kann auf der Zwischenstation in Tromsø einkaufen oder essen gehen. Ein wenig Herumschlendern empfiehlt sich auch, das Zentrum ist sehr klein und schnell besichtigt.

Natürlich bietet der Veranstalter auch eigens organisierte Fahrten zu diversen Attraktionen, der Städte in denen ein längerer Aufenthalt geplant ist. Anmeldung erfolgt über die Rezeption. Uns gefiel die Vorstellung mit anderen Touristen in einem kleinen Bus eingepfercht zu sein nicht sonderlich, sodass wir die Stadt auf eigene Faust erkundet haben.

Wer Glück hat kann im Winter die berühmten Nordlichter sehen, wir hatten das Glück und konnten eines sehen, wenn es auch nicht im typischen Postkartengrün gestrahlt hat. Über die Brücke wird man freundlicherweise auf dem Laufenden gehalten, es ist also nicht notwendig die ganze Nacht an Deck zu verbringen.

Inet: Hurtigruten - Seite

 

 

 

 

 

Feb 18
2010

Norwegen - Nordkap

geschrieben von: Tom

Einmal an das Ende des europäischen Festlands. Einmal ans Nordkap. Diesen kleinen Traum konnten wir uns diesen Winter erfüllen. Es ist schon ein tolles Gefühl wenn man nach einer langen Anreise die Ziffern 71° 10' 21" beim Eintritt in die Nordkaphalle sieht.

Von Honningsvag bis zum Nordkap sind es nur mehr 34 Kilometer, die zu bewältigen sind. Im Winter ist dies nicht ganz so einfach wie im Sommer, da es zwar einen Linienbus gibt, dieser aber einen Tag vor der Anreise gebucht werden muss. Versäumt man dies, so gibt es nur mehr eine Möglichkeit, die wir in Anspruch nehmen durften: Am Hafen in Honningsvag legen täglich Schiffe der Hurtigruten Linie an, die gecharterte Busse zur Verfügung stellen. Sind diese nicht voll, ist es kein Problem mitzufahren, wenn es auch möglich ist (so ist es uns ergangen) in einem Bus mit deutschen Pensionisten gesteckt zu werden. Der Preis beträgt 700 NOK (fast € 90) und inkludiert den Eintritt in die Nordkaphalle und das Museum.

Nebenbei: Im Winterhalbjahr ist es nicht möglich mit dem privaten Pkw ans Nordkap zu fahren. Dies ist ausschließlich angemeldeten Bussen vorbehalten, die einem Räumfahrzeug in einer Kolonne hinterherfahren müssen.

Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten, somit hat man genug Zeit die karge Winterlandschaft der Insel Magerøya zu erkunden. Zwischendurch hatte ich fast das Gefühl in Grönland oder Alaska zu sein, immerhin stelle ich mir die Länder so vor. ;)

Wer ein Foto ohne Deutsche oder Japaner von der berühmten Weltkugel machen will, sollte nach Ankommen sofort durch die Halle Richtung dieser maschieren. Ein, zwei Minuten hat man dann Zeit sein eigenes Foto zu schießen bevor die Massen anstürmen. Ich glaube nicht, dass dies im Sommer möglich ist, da die meisten Touristen - 200.000 an der Zahl - im Sommerhalbjahr kommen.

So steht man hier, am Nordkap, ca. 2200 km bis Oslo, fast 600 km von Spitzbergen (die Insel kann man bei gutem Wetter von hier aus sehen) entfernt, der eiskalte Wind bläßt einem um die Ohren und die Glückshormone feiern eine Party. Nach drei Tagen Anreise (wird noch in einem anderen Blog beschrieben) hatten wir es endlich geschafft. Auch wenn es noch ein weiter nörlicher auf dem Festland geht: Kinnarodden ist ein Punkt, der das absolute Ende des europäischen Festlands darstellt, aber bei weitem nicht so populär ist wir das Nordkap.

In der Nordkaphalle gibt es - natürlich - einen großen Souvenirshop, ein Cafe, ein Museum und alles andere was man vielleicht braucht. Schickt man von hier eine Postkarte nach Hause, so erhält diese einen eigenen Nordkapstempel.

Inet.: Nordkap - Die offizielle Seite

 


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Feb 16
2010

Bergen - Fløyen und Fløibanen

geschrieben von: Tom

Sieben kleine Berge umgeben die zweitgrößte Stadt Norwegens im Süden des Landes. Der von Touristen und Einheimischen meist frequentierte ist der Berg Fløyen", dessen Plateau mit einer Standseilbahn in nur wenigen Minuten erreicht werden kann.

Bereits 1918 konnten die ersten Passagiere innerhalb von nur acht Minuten die Bergspitze in 320 Meter Höhe erreichen. Seit Beginn des Betriebes hat sich die Fløibanen zur berühmtesten Touristenattraktion der Stadt gemausert.

Die Talstation befindet sich nur wenige Gehminuten vom berühmten Fischmarkt entfernt und ist über die Vetrlidsallmenningen bequem zu erreichen. Ein Retourticket kostet NOK 70 (€ 8,7), dennoch empfehle ich euch - wenn die Kondition nicht mitspielt - rauf zu fahren, bergab aber die Füße in die Hand zu nehmen. Im Winter fahren viele Einhemische auf den Berg um sich danach mittels Ski, Bob, Rodel oder mit anderen rutschfesten Gegenständen runterzujagen. Im Souvenirshop auf der Bergstation gibt es übrigens Rutschbretter für €5 - €6 um den langen Weg talwärts nicht gehen zu müssen. Ein Heidenspass in der tollen Umgebung mit Ausblick auf Bergen.

Die Bergstation bildet zudem den Aussichtsplattform, von der man die ganze Stadt Bergen und deren Umgebung genießen kann. Ausserdem gibt es ein Restaurant, welches wir jedoch nicht besuchen wollten (Touristenfalle?).

Im Winter und mit Hilfsmitteln schafft ihr es je nach Kondition und Wachszustand des Rutschgeräts in ca. einer Stunde ins Tal. Zu Fuß dauert es wesentlich länger, lohnt sich aber ebenso. 

Inet.: Floibanen - Offizielle Homepage

 

 


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Feb 15
2010

Stavanger - Insel Vassøy

geschrieben von: Tom

getagged in: Vassoy , Stavanger , Norwegen , Insel , Fähre , Angeln

Wie so viele Städte in Norwegen ist auch Stavanger von einigen kleinen Inseln umgeben. Viele von ihnen sind bewohnt und können nur durch Fähren erreicht werden. So auch die Insel Vassøy, die nordöstlich der Stadt liegt.

 Wir wären nicht auf die Idee gekommen einfach mal ins Blaue zu schießen, eine Fähre zu nehmen und zu sehen wo sie uns hinfährt. Glücklicherweise wohnten unsere Gastgeber von Couchsurfing auf diesem kleinen Juwel unweit der Innenstadt.

Nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt legen die kleinen Passagier - und Autofähren im Hafen von Stavanger an und bringen einen in ca. 15 - 20 Minuten (manchmal non-stop, selten mit Zwischenstopp auf einer anderen Insel) nach Vassøy. Der Preis beträgt ca. €4 und varriert zu den jeweilgen Tageszeiten leicht.

Auf der Insel angekommen, heisst es die Beine in die Füße zu nehmen, öffentlicher Verkehr ist nicht vorhanden. 

Von im Westen gelegenen Hafen, kann man auf die Hauptstrasse maschieren und die wunderschönen Häuser in traumhafter Lage bewundern, die je nach Lage und der Distanz zum Meer horrend teuer sind. Wir sprechen hier von einem Startpreis von ca. 3.000.000 NOK, also ca. € 370.000. Ein Preis der sich auf Grund der ruhigen Lage und der Möglichkeit für die eigenen Kinder wohl lohnt.

Ist man auf der Insel unterwegs merkt man sofort: Hier kennt man sich, man redet miteinander, übereinander, alles verläuft sehr dörflich. Personen, die man auf der Strasse trifft entgegnen stets mit einem freundlichen "Hei".

 Die östliche Seite der Insel ist in ihrer Natur karg, aber atemberaubend schön. Freunde von langen Spaziergängen sind hier genau richtig. Entweder man genießt die Natur, schaut den großen Fähren, die sich durch die Insellandschaft schlängeln zu, oder man nützt das norwegische Jedermannsrecht aus und geht eine Runde Angeln. So haben wir das in der Nähe des Hafens getan (um 20:00, bei -7°C) und konnten sogar einen Seelachs an Land ziehen.

Im Sommer gehen viele Leute schwimmen, wenn auch das Barometer selten über 25°C anzeigt und die Wassertemperatur eher abhärtet als nur erfrischt.

Eine Sache am Rande: Seid unbesorgt, wenn ihr versehentlich ein fremdes Grundstück betritt und das Haus nur mehr wenige Meter entfernt ist. Das Land gehört zwar den Besitzern, es ist jedoch nicht strafbar dieses zu betreten (Zumal es keine Zäune gibt).

Ich habe gelesen, dass es die eine oder andere Unterkunft auf der Insel gibt, wenn ihr also mal in Stavanger sein solltet, dann nützt die Möglichkeit und entflieht dem Alltag vom Urlaub. ;)


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Feb 15
2010

Stavanger - Bøker og Børst

geschrieben von: Tom

getagged in: Stavanger , Norwegen , Lokal , Innenstadt , Cafe

Ab und zu möchte man sich auf Reisen dann doch das eine oder andere Bier gönnen und so hatten wir im "Bøker og Børst" den ersten fatalen Kontakt mit der Norwegischen Krone.

Norwegen ist bekannt für seine Schönheit, die horrenden Steuern und die daraus resultierenden Preise für Alkohol und Lebensmittel. Dennoch wollen wir uns auf Reisen nicht in unserer Unterkunft verkriechen und so gingen wir mit unseren Couchsurfing Gastgebern in das von ihnen empfohlene Lokal.

 Die "Øvre Holmegate" ist wohl die bekannteste und bunteste Strasse der Stadt. Die Häuser gleichen im Stil, aber nicht in ihrer Farbe und so erweckt einen das Gefühl jemand hätte im betrunkenen Zustand mehrere rießige Farbeimer ausgeleert. Eine willkommene Abwechslung zu den Grau - in - Grau bauten in manchen mitteleuropäischen Städten.

Eben in dieser Strasse liegt das kleine Cafe namens "Bøker og Børst" (Bücher und Schnäpse). Nachdem wir einen Hund mithatten, mussten wir leider im Aussenbereich - der aus Holzsesseln, kleinen Tischen und jede Menge Polster und Decken besteht - Platz nehmen. Die Norweger handhaben die Kälte allerdings anders: Bei -5° Celcius waren wir nicht die einzigen die an der frischen Luft saßen. Quasi ein Volkssport.

Als guter Gast bestand ich darauf zumindest eine Runde zu bezahlen und kassierte darauf eine dicke Qittung. Für ein großes Guiness, ein kleines Bier und zwei Hausweine legte ich € 32 auf den Tresen. Ein Rausch in Norwegen gleicht daher wohl einem Insolvenzverfahren. ;)

 Trotz der hohen Preise ist das Lokal durchaus zu empfehlen, da eine sehr angenehme Atmoshäre herrscht und billigere Lokale in Stavanger wohl so oder so nicht zu finden sind.

 

Adresse: Øvre Holmegate 32, 4006 Stavanger

Inet: http://www.bokerogborst.com/

Tel.: +44 51 86 04 76


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Feb 13
2010

Norwegen - Stadt Honningsvag

geschrieben von: Tom

Zwei Tage reichten uns um Honningsvag ein wenig zu erkunden. Viel gibt es nicht, lest jedoch selbst.

 

Feb 13
2010

Vaasa - Hotel Astor

geschrieben von: Tom

getagged in: Vaasa , Unterkunft , Hotel , Finnland , 4 Sterne

Was macht man in einer Stadt die touristische Höhepunkte vermissen lässt und das Wetter nicht zu Spaziergängen verführt? Genau, ab in ein Vier Sterne Hotel und die Bequemlichkeit genießen.

Warum wir im eisigen Jänner in Vaasa - an der Westküste von Finnland gelegen - gestrandet sind, weiß ich bis heute nicht. Jedenfalls war nach wenigen Stunden klar: Hier gibt es nicht viel zu sehen!

Wir wussten, dass wir am Abreisetag früh aufstehen müssen und wollten daher in der Nähe des Bahnhofs schlafen. Das Hotel Astor befindet sich nur wenige Schritte von diesem entfernt und so bezogen wir - trotz des stolzen Preises - ein Zimmer.

Das Doppelzimmer (€ 74 pro Kopf und Nacht) im dritten Stock (zu erreichen mit dem Aufzug) war sehr geräumig, sauber und mit Betten der Extraklasse ausgestattet. Genau das Richtige für einen geschundenen Backpacker Reisenden. ;)

Natürlich durfte die Minibar und ein kleiner Fernseher (mit ca. 10 Programmen) nicht fehlen. Gratis Wifi wäre auch vorhanden gewesen.

Im Erdgeschoss gab es eine kleine, gemütliche Bibliothek und einem Laptop, der freien Internetzugang ermöglichte.

Das Frühstücksbuffet (im Preis inkludiert und von 7:30 - 10:30 erhältlich) war eines der besten, das ich jemals gesehen habe. Tolle Auswahl und sehr lecker.

Wer möchte kann sich vom Personal die Wäsche waschen lassen und bekommt diese sogar noch am selben Tag zurück.

Nebenbei komplettierte das freundliche Personal (wobei solches auch in einem Ein Sterne Hotel erwartet wird) einen sehr angenehmen Aufenthalt in diesem Hotel.

Hotel Astor Vaasa
Adresse: Asemakatu 4, 65100 Vaasa
Tel.: +358-(0)6-3269 111
Fax +358-(0)6-3269 484
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.  

Inet: Hotel Astor


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Feb 12
2010

Honningsvag - Vandrerhjem Nordkapp

geschrieben von: Tom

Was polnische Hafenarbeiter in einer Jugendherberge am Ende Europas machen und wie es ist die beiden einzigen Touristen zu sein, könnt ihr hier nachlesen.

 Bevor wir die Reise beginnen konnten, suchten wir natürlich nach geeeigneten Unterkünften. So natürlich auch für Honningsvag, der größten Stadt im hohen Norden Norwegens. Die Recherche begann auf www.nordkapp.no, und so dauerte es nicht lange bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass es zwar einige Unterkünfte gibt, diese aber entweder nicht direkt in Honningsvag sind, oder dass die vorhandenen geschlossen sind. Nachdem Zelten im Jänner nicht attraktiv ist, entschieden wir uns für die letzte freie Alternative: Youthhostel Nordkap.

Wir erreichten Honningsvag mit der Hurtigruten Linie und so mussten wir etwas mehr als einen Kilometer zu Fuß gehen (Die wenigen Buslinien, die es im Norden gibt, fahren zwar regelmäßig, aber selten). Bei -5° Celcius, vereisten Gehwegen, einem starken Gegenwind und 20 Kg Gepäck auf dem Rücken, ist das kein leichtes Unterfangen.

Schlussendlich schafften wir es aber in einer halben Stunde zur Jugenherberge, die an einer kleinen Meeresbucht liegt, in unmittelbarer Nähe zu einer Shell Tankstation für Schiffe.  

Wir bezogen ein Zimmer mit zwei Einzelbetten im Erdgeschoss des Gebäudes. Die Selbstverpflegerküche (mit Geschirr, Pfannen und alles anderen was man zum Kochen braucht), die Duschen und WC`s nur wenige Schritte entfernt. Das Zimmer (eines von 54 Doppelzimmern und 145 gesamt) war sehr sauber und mit einem kleinen Schrank und einem Waschbecken ausgestattet. Zudem gab es einen kleinen Abstelltisch.

Wir begannen uns ein wenig umzusehen, nachdem uns eine polnische Mitarbeiterin (die zugleich Rezeptionisten, Köchin und Waschfrau ist) erklärt hatte, wo was zu finden sei. Im Erdgeschoss und im dritten Stock im Zimmer, dazwischen der Speisesaal (mir freiem Internetzugang) und das TV Zimmer mit gemütlichen Sitzmöbeln. Dazu 30 polnische Hafenarbeiter. Dazu ein wenig mehr: Einerseits planten wir die Reise mit dem Hintergedanken dem klassischen Städtetourismus und den Massen an Menschen zu entfliehen. Andererseits ist es dann doch ein eigenartiges Gefühl in einem großen Gebäude wir der Jugendherberge die einzigen Touristen zu sein. Zudem hört man in den Zimmern jedes noch so kleine Geräusch, das über einem, durch Sesselrücken oder ähnlichem, entsteht. Eine Erfahrung reicher, so viel ist sicher.

Ganz in der Nähe der Jugendherberge gibt es einen "Rema 1000", der wohl einzige große Supermarkt auf der gesamten Insel. Lange offen, Preise unbeschreiblich.

Preise: Doppelzimmer für 760 NOK = ca. € 93

Öffnungszeiten (am Tag/in der Woche):08:00-20:00 Uhr Nach 20:00 Uhr bitte anrufen (91824156 oder 99462225).
Öffnungszeiten (im Jahr):01.01.-31.12.09

Vandrerhjem Nordkapp

Adresse:  Kobbhullveien, 9750 Honningsvåg

Inet:  Hi Hostels - Nordkapp

Tel.:  +47 91 82 41 56

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.



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