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Tags >> Reykjavik
Apr 20
2010

SPECIAL Hardcore Food Teil 4 - Harðfiskur

geschrieben von: Dannyo

In den Westfjorden Islands ist er eine Delikatesse. Von alten Seefahrern wird er ganz traditionell und ohne Hilfe moderner Maschinen hergestellt. Der Harðfiskur, zu Deutsch, der harte Fisch, gehört zum ältesten und in weiten Kreisen beliebtesten Essen in Island.

Den Harðfiskur mag man oder mag man nicht. Das ist eine Aussage, die ganz und gar nicht zutrifft. Es gibt noch gewisse Abstufungen

Mein erster Eindruck vom harten Trockenfisch war ein sehr guter. Er schmeckt naturgemäß trocken, hart, sehr fischig (hergestellt wird er meistens aus Schellfisch, Kabeljau usw.) und man hat, wenn man erstmals reinbeisst, das Gefühl, dass man "nebenbei nascht". Man zerreisst das große Harðfiskur-Stück mit seinen Fingern und nimmt immer einen kleinen Happen in den Mund. Dazu muss gesagt werden, dass der Harðfiskur meistens in einem großen oder mehreren großen Stücken, verschweisst im Supermarkt zu kaufen ist.

Die Isländer essen dazu traditionell Butter, um den harten Fisch etwas zu erweichen. Das passt auch ziemlich gut, allerdings bastelt man sich damit eine ziemliche Kalorienbombe.

Am ersten Tag probierte ich den Harðfiskur. Kurz danach sagte ich, dass ich mich von dem Zeug wohl ernähren könnte. Bereits zwei Tage später konnte ich den Fisch nicht mehr sehen. Ich habe mich binnen kürzester Zeit mit diesem salzigen, fischigen Etwas überfressen und bin damit nicht der Einzige. Auch meine Familie kostete den nach Österreich mitgebrachten Harðfiskur, war zunächst angetan und warf die Hälfte nach wenigen Tagen, trotz langer Haltbarkeit!, einfach weg.

Fazit: Probieren! Ein einmaliges Geschmackserlebnis. Aber eben kein zweimaliges ;) - eher weiter unten einzureihen in der Hardcore Food Skala.

 

Apr 04
2010

Reykjavik - Sægreifinn

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Seafood , Reykjavik , Restaurant , Island , Hummersuppe , Hafen

Keine 30 Quadratmeter Platz, man sitzt auf Bojen, platziert sein Essen auf unebenen Holzplanken und hat keine Speisekarte. Aber genau das ist es doch, was man am Hafen von Reykjavik haben möchte, oder nicht? :)

Der Sægreifinn, übersetzt "Seebaron" ist schnell erklärt. Es gibt etwa 25 Sitzplätze, eine Bestelltheke und eine Vitrine mit all dem, was man essen kann. Das wären dann hauptsächlich Spieße: Kartoffeln am Spieß, Minkwal am Spieß, Shrimps am Spieß, Heilbutt am Spieß, Teufelsangler am Spieß. Du suchst dir aus, was du willst, nimmst dir aus einer weiteren Vitrine dein Getränk, nimmst auf einer Boje Platz und bekommst binnen weniger Minuten, was du dir ausgesucht hast. Recht gut gewürzt und eigentlich ausreichend. Für den ganz großen Hunger ist der Sægreifinn allerdings eher nichts.

Die große Spezialität des Hauses ist allerdings die Hummersuppe. Das Restaurant rühmt sich gar damit, "die beste Hummersuppe der Welt" zu verkaufen. Das muss ich dann allerdings leider verneinen, weil ich einen Tag zuvor im Húmarhusid speiste und mir dort eine fantastische, kaum zu übertreffende Hummersuppe kredenzt wurde. Trotzdem ist die relativ dünne, aber gut gewürzte und reichliche Hummersuppe im Sægreifinn etwas, was man probieren sollte, wenn man schon mal hier ist.

Und überhaupt - man sollte sich das urige Flair dieses Lokals nicht entgehen lassen. Dieses Restaurant ist "echt" und wenn auch touristisch durchaus nicht unbekannt und gut angeworben, ist es richtig isländisch geblieben!


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Feb 16
2010

Reykjavik - 3 Frakkar

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Spezialitäten , Reykjavik , Restaurant , Papageitaucher , Lundi , Island , Hákarl , Fisch

Das Restaurant Þrír Frakkar, nicht weit vom Stadtzentrum Reykjaviks entfernt, ist als absoluter Geheimtipp zu bezeichnen, wenn man in der isländischen Hauptstadt gut zu Abend essen möchte.

In der Baldursgata 14, fünf Minuten vom Stadtkern Reykjaviks entfernt, gibt es das "Gasthaus zu den drei Fracks", auf Isländisch "Þrír Frakkar"oder eben Thrir Frakkar. Alleine wenn dir sofort zu Beginn deines Besuchs (den wir übrigens nicht reserviert haben, aber man sollte es eher machen, da das Lokal eher klein ist) der urige, dicke, isländische Koch in voller Montur entgegenläuft weißt du, dass du heute "ehrlich" essen wirst :)

Mein Abend im 3 Frakkar begann mit einer Spezialität. Der fermentierte Grönlandhai Hákarl wurde mir hier mit dem isländischen Nationalschnaps Brennivín serviert. Er steht nicht auf der Karte, aber ich bekam die gewöhnungsbedürftige Nationalspeise auf Anfrage und kostenlos. Das Stamperl Brennivín kostete dann noch 850 ISK, etwa 5€. Mehr zu diesem Hardcore-Food in meinem Spezialblog.

Als Vorspeise bekam ich etwas Seltenes: Geräucherter Papageitaucher (Reyktur Lundi). Ein niedlicher Vogel, der auf den Vestmannaeyjar im Süden gefangen wird, der aber in Reykjavik nur in wenigen Lokalen bestellbar ist. Die Hauptspeise war schließlich ein fantastischer Steinbutt mit großen Langusten, das Ganze serviert in einer Hummersauce. Eine der geilsten Speisen, die ich in den letzten Monaten gegessen habe. 3990 ISK kostete dieser Gaumenschmaus,  umgerechnet knapp 23€, sehr wenig für eine Hauptspeise dieser Güte.

Alles in allem haben wir hier getrunken, fürstlich gegessen, wurden mit einer kostenlosen Nationalspeise begrüßt, dann noch Bier, Kaffee... zu zweit zahlten wir 12700 ISK, umgerechnet  etwa 73€. Und das war für das Ausmaß unseres Besuchs, das uns gebotene Ambiente und die Freundlichkeit des Personals, in Wahrheit ein Klacks. Unbedingt besuchen, wenn du nach Reykjavik kommst - 3 Frakkar ist eine Top-Adresse, die nicht in jedem Reiseführer steht!

3 Frakkar Restaurant
Baldursgata 14
101 Reykjavík, Iceland
http://www.3frakkar.com/

 


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Feb 16
2010

Reykjavik - Tabasco's Mexican Bar & Grill

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Reykjavik , Restaurant , Mexikanisch , Island , Grill , Burger

Mexikanischer Flair mitten im kalten Reykjavik? Wohl kaum... nicht unbedingt ein Lokal in dem einem Wärmer wird. Ein äußerst mäßiges Essvergnügen.

Fangen wir mit dem Positiven an: Freundliches Personal, Fußball-Liveübertragungen aus der englischen Premier League, für isländische Essensverhältnisse relativ günstig und vorallem geografisch toll gelegen. Das Tabasco's liegt mitten in der Stadt, in Hafnarstræti 1 und verspricht mexikanische wie auch traditionelle Küche.

Aber das bleibt leider ein leeres Versprechen. Die Chicken Wings zur Vorspeise waren das Unsaftigste seit langem, lieblos mit furztrockenem Salat serviert und mit seltsamer Blue Cheese Sauce. Absolut nicht meins. Es folgten ein Cheeseburger (1590 ISK, etwa 9€) und ein Mexikanischer Burger (1490 ISK, etwa 8,30€), die beide auch eher mäßig waren. Fettig, mit zerfallendem Burgerlaibchen und bereits etwas kühlem Fleisch. Entbehrlich, wenn auch günstig. Einzig die Pommes waren recht gut.

Das waren natürlich nur zwei Beispiele aus einer sehr umfangreichen Speisekarte, die einige mexikanische Spezialitäten anbietet. Burritos, Enchiladas, Tortillas... vielleicht muss man sich einfach durchkosten, um etwas Gutes zu finden. Zumindest die Burger kann man bei diesem Unterfangen aber getrost auslassen und "fein essen gehen" sollte man hier abends auch eher nicht. Da gibt's in unmittelbarer Umgebung bessere Möglichkeiten.

Tabasco's Mexican Bar & Grill
Hafnarstræti 1-3
101 Reykjavík http://www.tabascos.is/

 

 


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Feb 15
2010

Reykjavik - Humarhúsið

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Reykjavik , Restaurant , Lobster , Island , Hummer , Gourmet

Das "Humarhúsið", in unserer Schrift "Humarhusith", ausgesprochen etwa "Hümarhuusid" ist eines der empfehlenswertesten, aber auch preisintensivsten Restaurants in der isländischen Hauptstadt Reykjavik.

Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass das Humarhúsið das einzigeechte Gourmetlokal war, in dem ich in Reykjavik speiste. Und diesen Fakt berücksichtigend war es, wenn auch teuer, ein echter Champion im Preis-Leistungsverhältnis.

Meine Freundin und ich aßen beide das viergängige Hummermenü, bei uns aufgebaut wie folgt:

1.) Hummersuppe
2.) Hummer-Vorspeise mit diversen tollen Saucen und Cremes
3.) Steak & Lobster - das beste Steak, das ich in meinem Leben gegessen habe. Innen fast blutig, außen Medium, zerging auf der Zunge - und dazu noch Hummer... Wahnsinn!
4.) Schokoladen-Parfait, Eis-Schoko-Kreationen, dazu ein paar Früchte

Das Menü kostete pro Person 8900 ISK, umgerechnet etwa  51€. Bedenkt man die Qualität dieses Menüs, war dieser Preis in Wahrheit ein Spaß. Dazu tranken wir eine Flasche des Haus-Hvítvíns, also Weißweins, der sich als trockener, eher fruchtiger Argentinier herausstellte und bei 4850 ISK umgerechnet etwa 28€ kostete, was für Weißwein in Lokal in Island günstig ist.

Wenn du nach Reykjavik kommst, geh ins Humarhúsið! Unbedingt! Idealerweise auf das Hummermenü, denn die Karte ist ohnehin nicht sehr umfangreich. Man steigt mit dem Menü auf jeden Fall am Besten aus. Reservieren sollte man vorher auf jeden Fall - wir kamen am frühen Nachmittag zum Reservieren vorbei (wir wohnten in der Nähe) und bekamen einen sehr geräumigen Tisch um 20:30 Uhr. Gesamtkosten für diesen Abend waren übrigens 135€ für zwei Personen. Wobei erwähnt sei, dass die Isländer für's Gedeck nichts berechnen.

Humarhúsið
Amtmannsstíg 1
101 Reykjavík
http://www.humarhusid.is/

 


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Feb 11
2010

Island - Whale Watching im Winter

geschrieben von: Dannyo

In der Bucht vor Reykjavik kann man ganzjährig Wale und Delfine beobachten. Ich persönlich würde sowohl im Sommer, als auch im Winter davon abraten.

Ich machte Anfang Februar 2010 eine Whale Watching Tour mit. Das Schiff legte im Hafen von Hafnarfjördur, in der Nähe von Reykjavik ab und schon vorweg wurde uns gesagt, dass es gerade eher unwahrscheinlich ist, dass wir Wale sehen würden. Der Trip kostete pro Person etwa 60€ und von Anfang an wurde verlautbart, dass wir wirklich seeehr viel Glück hätten, wenn uns ein Buckelwal besuchen wurde.

Das Glück war uns an diesem Tag leider nicht hold und so sahen wir nur eine Gruppe quietschvergnügter Weißspitzendelfine. Vorallem für Kinder eine schöne Erfahrung (Kinder sollte man auf dem Schiff gut einpacken, es ist eiskalt!), für Leute, die noch nie Delfine in ihrem natürlichen Habitat sahen vermutlich auch – aber mir war es im Nachhinein ehrlich gesagt keine 60€ wert. Hätte ich gewusst, dass wir nur Delfine sehen würden, hätte ich die Tour wohl nicht mitgemacht.

Im Sommer ist das freilich etwas anders, zumal sich sogar Blauwale in den Nordatlantik begeben, nachdem sie die Wintermonate eher in der Karibik oder anderen warmen Gewässern verbringen. Allerdings denke ich, dass die Tour auch in den wärmeren Monaten nicht stressfrei ist, zumal sich auf dem Schiff dann ein Haufen fotografierwütiger Touristen befindet, die einem das Walbeobachtungserlebnis eher etwas hektisch gestalten werden. Solltest du selbst ein solcher Tourist sein, mach ruhig beim Whale Watching mit ;)

 


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Feb 11
2010

Reykjavik - Restaurant Lækjarbrekka

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Reykjavik , Restaurant , Island

Das Restaurant Lækjarbrekka ist eines der traditionellsten Lokale in der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Zu Fuß drei Minuten vom Stadtkern entfernt, direkt am Anfang der Einkaufsstraße Laugavegur, wartet hier ein kulinarischer Leckerbissen auf euch.

Wie viele andere Abendrestaurants in Reykjavik versprüht auch das Lækjarbrekka den Flair eines sehr feinen Lokals. Und auch wenn das Servicepersonal nicht immer ganz auf der Höhe ist, qualitativ ist das Restaurant absolut zu empfehlen. Unser Dinner startete mit einer Flasche des Hausweins (etwa 20€) und einem Brotgedeck mit Butter, Salz und einer leckeren Creme aus Melanzani und Tomaten.

Ich bestellte a la carte und entschied mich für einen Seafoodmix als Vorspeise und den „Catch oft he Day“ als Hauptspeise. Letzterer erwies sich als gebratener Zackenbarsch mit einer Rosmarinsauce und schmeckte ausgezeichnet. Die beiden Speisen kosteten alles in allem etwa 35 oder 40€. Meine Freundin entschied sich für das dreigängige Lammmenü, Kostenpunkt auch etwa 40€. Lammcarpaccio als Vorspeise, kleine und wunderbar rosige Lammsteaks als Hauptspeise und eine schokoladenreiche Nachspeise. Zwischendurch gab’s sogar einen kleinen Gruß aus der Küche, eine hübsch angerichtete Forellenterrine mit Kaviar.

Das Lokal ist auch nicht unbedingt etwas für Low Budget Esser, war aber auf jeden Fall eines der besten Restaurants, in denen wir in Reykjavik zu Abend aßen. Absolut empfehlenswert, am Wochenende sollte man allerdings vorher reservieren.

Lækjarbrekka
Bankastræti 2
101 Reykjavík
551 4430

 

 


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Feb 11
2010

Reykjavik - Restaurant Reykjavik

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Reykjavik , Restaurant , Island , Ice Bar

Ein gelbes Wellblechhaus, zentral wie es nur sein kann. Fackeln weisen den Weg zum Eingang, der Name des Lokals ist eher unoriginell: „Restaurant Reykjavik“, vorallem bekannt für sein Fischbuffet. Hält das Restaurant was es verspricht?

Abends gibt es hier ein recht umfangreiches Fischbuffet, das um die 25€ pro Person kostet. Nicht gerade wenig für ein Buffetessen, aber in diesem Fall wohl angemessen. Vorteil am Fischbuffet ist in diesem Lokal auf jeden Fall, dass man seine eigene Menge in seiner eigenen Geschwindigkeit essen kann. Aber meine Freundin und ich entschieden uns für „a la carte“.

Vorweg, das Essen war gut. Nicht toll, aber gut. Das Preis-Leistungsverhältnis ist da jedoch eine andere Sache. Das Lokal legt von innen optisch großen Wert darauf, Klasse auszustrahlen. Die Tische sind allesamt weiß gedeckt, Besteck und Gläser wie in einem Haubenlokal, aber es sei euch versichert, dass dies eher Fassade ist. Das Cola zum Beispiel schmeckte gleich mal abgestanden, das Lammcarpaccio zur Vorspeise (etwa 15€) war zwar gut, aber für ein richtiges Carpaccio zu dick geschnitten. Meine Hauptspeise, Teufelsangler mit Mangochutney (etwa 26€) passte kulinarisch-dramaturgisch irgendwie nicht zusammen, auch wenn der Fisch gut war. Die Hauptspeise meiner Freundin, gesalzener Heilbutt mit gegrilltem Gemüse und Kartoffeln (auch um die 25€) war hingegen sehr gut. Nichts desto trotz legten wir zu zweit über 100€ ab – wir haben die kommenden Tage in Reykjavik mehrmals günstiger und besser gegessen.

Und: Das Lokal bietet auch eine Ice Bar an. Durchaus empfehlenswert.

Restaurant Reykjavik
Vesturgate 2
Reykjavik 101
Iceland

552-3030

 

 


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Feb 11
2010

Reykjavik - The Dubliner

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Reykjavik , Pub , Island , Irish Pub , Bar

Quasi genau im Stadtzentrum Reykjaviks liegt das hübsche Irish Pub „The Dubliner“. Prinzipiell ein ganz klassisches Pub, mit fast allem was dazu gehört.

Das Dubliners ist wohl eines der urigsten Pubs in der isländischen Hauptstadt und besticht durch faire Preise und ein bisschen Action. Das Pint Guinness kostet hier 800 ISK, was momentan (8.2.2010) etwa 4,5€ entspricht. Normaler Preis also, selbiges gilt übrigens auch für Kilkenny, Tuborg und Egils. Trinkgeld wirft man hier in ein großes Glas an der Bar – muss man aber nicht. In Island ist, wie auch in Skandinavien, kaum Trinkgeld üblich. Maximal 5% gibt man und angesichts dessen, wie man sich dort darüber freut, dürfte das auch eher ein seltenes Vergnügen sein.

Zudem kann man im Dubliners die Spiele der englischen Premier League live mitverfolgen und zumindest einmal wöchentlich gibt es Livemusik aus dem Rock- und Popgenre. Vom Stadtzentrum weg geht man keine zwei Minuten ins Dubliners, absolut empfehlenswert also.

 

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Feb 11
2010

Reykjavik - Castle House & Embassy Luxury Apartments

geschrieben von: Dannyo

getagged in: Tjörnin , Reykjavik , Island , Hotel

Direkt am Tjörnin, dem Stadtteich von Reykjavik gelegen, findest du das Hotel Castle House & Embassy Luxury Apartments. Die sechs Apartments befinden sich in einem weißen, fast mediterran anmutenden Haus gegenüber der isländischen Nationalgalerie.

Um etwa 35€ pro Zimmer pro Nacht kann man es sich hier bequem machen. Es ist kein Hotel im klassischen Sinn, sondern eben ein kleines Apartment, etwa 50 m² groß. Bett, Couch, Küche, Esstisch, ein kleiner begehbarer Kleiderschrank und ein Badezimmer. De facto also alles, was man braucht.

Ins Stadtzentrum von Reykjavik braucht man zu Fuß keine fünf Minuten, zum Busterminal zehn Minuten, zum nächsten Supermarkt maximal fünf Minuten, was auch praktisch ist, da man dann die Küche gut ausnutzen kann. Zimmerservice gibt es quasi auf Anfrage, denn bei der Anreise liegt ein Zettel bereit, auf dem man eintragen kann, wann man welches Service in Anspruch nehmen möchte.

Für die langweiligeren Tage gibt es außerdem einen ganzen Haufen Fernsehprogramme und kostenloses WLAN. Absolut empfehlenswert, wenn man „unabhängig“ in Reykjavik urlauben möchte. Einziger Nachteil sind etwas dünne Wände, das kann bei früher An- und Abreise der Nachbarn schon mal nervig sein.

 


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