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Queensland - Kuranda
| Queensland - Kuranda |
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| Mittwoch, 04. März 2009 um 00:00 | |||||
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Mitten im nordaustralischen Regenwald liegt ein kleines Paradies namens Kuranda. Das ehemalige Aboriginee-Dorf, in dem auch heute noch sehr viele Ureinwohner leben., zählt gerade mal 800 Einwohner und dennoch verfügt Kuranda über eine sehr eigenwillige und spirituelle Gemeinschaft. Das auf einem Berg gelegene Kuranda ist mit dem Auto (sehr viele Serpentinen sind zu überwinden, witzigerweise erinnert die Landschaft auf dem Berg manchmal an die Steiermark - einzig das tropische Klima schmeisst den ersten Eindruck über den Haufen) etwa eine halbe Stunde von Cairns, der nächsten großen Stadt und damit auch vom Great Barrier Reef entfernt. Die Gegend rund um Kuranda ist durchzogen von vielen kleinen "Creeks" (Bäche) und Wasserfällen, ist daher ein Idealziel zum Fischen. Vorallem der nahegelegene Barron River, der ins Meer mündet ist ein beliebtes, wenn auch aufgrund des Krokodilvorkommens gefährliches Ziel zum Fischen. Mein größter Fang war ein über ein Meter großer Wels, mein spektakulärster Fang ein Steinfisch, den ich anfänglich gar nicht erkannte :) Es gibt einen Haufen Wanderwege durch den australischen Regenwald und ein paar wenige Lokale zum Relaxen, so zum Beispiel ein leicht stadtauswärts liegender Pub, der sich für ein kühles Bier (oder vier bis sieben, denn in der Hitze da oben rinnt das Bier ordentlich) perfekt anbietet. Grundsätzlich kommt man aber eher in die Gegend rund um Kuranda um seine Beziehung zur Natur neu zu entdecken. Die Aboriginees im Dorf betreiben zumeist kleine Kunststände, wo man interessante Aborigniee-Kunst erwerben kann, so zum Beispiel den klassischen australischen Boomerang, wie man ihn aus Crocodile Dundee Filmen kennt. Während man auf der Hauptstrasse Kunst sucht, springen die Wallabes (Känguruhs) über die Strasse. Sie leben hier nahezu in einer Symbiose mit dem Menschen. Wenn ich es nicht bereits dreimal selbst erlebt hätte (1990, 1993 und 2001) würde ich es nicht glauben... es ist in Wahrheit wie im Film. Und im ortsansässigen Supermarkt (es gibt ohnehin nur einen) zahlt es sich auf jeden Fall aus, das Grillhuhn zu probieren... ebenfalls wie im Traum ;) Achte auf der folgenden Google Map vorallem auf die Ansicht per Satellit. Sie gibt dir einen kleinen Einblick darüber, in welche Wildnis man sich begibt, wenn man Kuranda besucht. Größere Kartenansicht
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